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Datum: 19. Februar 2026 | Kategorie: News | Standort: München
Für die Sendung „Wenn der Job einen ausbrennt – Tipps für Beschäftigte“ ist unsere Chefärztin Dr. med. Kira Wolff zu Gast beim Bayerischen Rundfunk (BR2) gewesen und hat wertvolle Einblicke und konkrete Alltags‑Strategien für Menschen geteilt, die spüren, dass Dauerstress sie belastet. In der Radioreihe „Nah dran“ bei BR2 am 19. Februar 2026 ist das drängende Thema Stress am Arbeitsplatz und Burnout im Mittelpunkt gewesen.
Als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie leitet Dr. Wolff unsere calm Tagesklinik in München, welche auf Stressfolgeerkrankungen wie Burnout, Depressionen und Angststörungen spezialisiert ist.
Viele Menschen erleben Phasen intensiver Belastung: zu viele Aufgaben, ständige Erreichbarkeit und fehlende Pausen gehören zum modernen Arbeitsalltag dazu. Werden diese Belastungen dauerhaft, kann der Körper nicht mehr ausreichend regenerieren. Betroffene fühlen sich oft chronisch erschöpft, auch nach Wochenenden oder Urlaub, leiden unter Schlafproblemen, Grübeln und haben das Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden. Dr. Wolff macht klar, dass dieses Gefühl der Erschöpfung nicht einfach „Schwäche“ ist, sondern häufig aus überfordernden Arbeitsbedingungen und inneren Mustern entsteht – etwa einem hohen eigenen Anspruch oder perfektionistischen Arbeitsstil.
Ein zentrales Thema des Radiobeitrags ist der Wert von klaren Grenzen zwischen Arbeit und Erholung. Viele Menschen nutzen Pausen im Arbeitsalltag inzwischen nicht wirklich zur Erholung; sie beantworten E‑Mails oder denken weiter über Aufgaben nach, statt der Psyche echte Entlastung zu geben. Dr. Wolff betont, wie wichtig es ist, Zeiten für Pausen bewusst einzuplanen und auch einzuhalten. Bereits kurze Mikropausen, etwa für Atemübungen oder einen Moment bewusster Entspannung, können den Stress am Arbeitsplatz spürbar reduzieren.
Gerade im Homeoffice und bei ständiger Smartphone‑Erreichbarkeit verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeits‑ und Freizeit häufig. Rituale wie das bewusste „Abschließen“ des Arbeitstages, etwa durch das Weglegen des Laptops oder das Ausschalten beruflicher Benachrichtigungen, können helfen, klarere Übergänge zu schaffen.
Dr. Wolff gibt im Interview eine Reihe praxisnaher Tipps, die nicht viel Zeit oder Aufwand erfordern, aber im Alltag einen Unterschied machen können:
Diese kleinen Änderungen seien oft relevanter als große Umstellungen, so Dr. Wolff. Denn sie lassen sich einfacher regelmäßig umsetzen und führen langfristig zu mehr Resilienz im Alltag.
Wenn sich Erschöpfung und Stresssymptome über Wochen oder Monate nicht bessern, ist es wichtig, frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei einem ausgeprägten Burnout kann eine therapeutische Begleitung helfen, die zugrunde liegenden Stress‑ und Verhaltensmuster zu verstehen und nachhaltig zu verändern. In der calm Tagesklinik München arbeiten wir in einem ganzheitlichen Therapieansatz, der Menschen auf dem Weg aus der Erschöpfung unterstützt; von der ersten Diagnostik bis zur stabilisierenden Nachsorge.
Der BR2‑Beitrag macht deutlich, dass chronischer Stress kein individuelles „Versagen“ ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel von Arbeitsanforderungen und persönlichen Verhaltensmustern. Mit klaren Grenzen, bewussten Pausen und kleinen, regelmäßig geübten Strategien können Menschen im Job wieder mehr Kontrolle gewinnen und frühen Warnsignalen für Burnout aktiv entgegenwirken.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Belastungen durch zu viel Stress am Arbeitsplatz vorbeugen oder professionell begleiten lassen können, stehen unsere Expertinnen und Experten in der calm Tagesklinik München Ihnen gerne zur Verfügung.
calm Tagesklinik München
Tassiloplatz 25
81541 München
T: +49 8969 3158 200
M: wolff[at]calm-tagesklinik.de
Ich freue mich auf Ihre Anfrage.
