Die Lebensphase rund um Schwangerschaft und Geburt ist von großen Veränderungen geprägt, die nicht selten als belastend und herausfordernd von Frauen und deren Partner/in empfunden werden. Psychische Belastungen schon vor der Geburt können die Vorfreude trüben und Betroffene stark verunsichern. Die mitunter bekannteste psychische Erkrankung im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt ist die peripartale / postpartale Depression.
Mit unserem Gruppenangebot möchten wir die Prävention peripartaler psychischer Erkrankungen unterstützen und Sie in dieser Umbruchphase stärkend begleiten. Unser Angebot richtet sich nicht nur an (werdende) Mütter, sondern ebenso an (werdende) Väter, deren Kind das 1. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Gemeinsam schärfen wir Ihr Bewusstsein für die psychische Gesundheit und geben Ihnen wertvolle Maßnahmen und Übungen mit an die Hand, die Sie in Ihren Alltag integrieren können. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes, aber auch die Zeit danach, können von Müttern und Vätern gleichermaßen als belastend empfunden werden. Die häufigste peripartale psychische Erkrankung in zeitlichem Zusammenhang mit der Geburt ist die peripartale Depression. Circa 18,4% aller Schwangeren und 19,2 % aller jungen Mütter entwickeln in den ersten drei Monaten nach der Geburt depressive Symptome. Schon vor der Geburt ist eine depressive Störung mit Risiken wie einer Frühgeburt oder Wachstumsverzögerungen verbunden. Um das Risiko für das Auftreten dieser Erkrankungen zu minimieren und diese so früh wie möglich zu erkennen, sollte man vor allem die Möglichkeit haben offen darüber zu sprechen.
Eine postpartale Depression (Wochenbettdepression) kann negative Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Bindung nehmen. Die typischen Symptome sind beispielsweise eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Interessensverlust, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Schuldgefühle, vermindertes Selbstwertgefühl sowie Suizidgedanken. Nicht nur Depressionen, sondern auch Angststörungen oder Psychosen können im Zusammenhang mit der Schwangerschaft / Geburt auftreten und führen zu massiven Beeinträchtigungen aller Lebensbereiche.
Unser ärztlich-psychotherapeutisch geleitetes Gruppenangebot richtet sich an Schwangere sowie Mütter und Väter von der Schwangerschaft bis zum vollendeten 1. Lebensjahr des Kindes. Wir begleiten und unterstützen Sie in dieser aufregenden neuen Lebensphase und schärfen Ihr Bewusstsein für mögliche peripartale psychische Erkrankungen, die rund um die Schwangerschaft und die Geburt auftreten können.
Unsere Präventionsgruppe beinhaltet folgende Inhalte:
Wir verstehen, wie schwierig der erste Schritt sein kann. Deswegen unterstützen wir Sie von Anfang an. Unser Patientenmanagement in unserer psychiatrischen Tagesklinik in Düsseldorf kümmert sich vertrauensvoll um Ihre Anliegen und Fragen. Vereinbaren Sie gerne ein ambulantes Erstgespräch – wahlweise auch als Videosprechstunde. Wir sind für Sie da!

Eine peripartale psychische Erkrankung kann rund um die Lebensphase der Schwangerschaft und Geburt auftreten. „Peripartal“ bedeutet demnach so viel wie „um die Geburt herum“. Die wohl bekannteste peripartale psychische Erkrankung ist die postpartale / peripartale Depression, auch Wochenbettdepression genannt, die Betroffene nach der Geburt des Kindes während der Zeit im Wochenbett in ein tiefes Loch stürzen kann. Betroffene Frauen können eine ausgeprägte depressive Symptomatik mit Schuldgefühlen, Interessensverlust, Schlafstörungen bis hin zu Suizidgedanken entwickeln.
Doch auch Angststörungen oder Psychosen können sich verfestigen. Genauso können demnach auch (werdende) Väter oder aktuelle Partner und Partnerinnen von einer peripartalen psychischen Erkrankung wie der peripartalen Depression betroffen sein. Die auftretenden Symptome beeinflussen nicht selten alle Facetten des Lebens und nehmen die Gedanken- und Gefühlswelt Betroffener vollständig sein. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Aufklärung und ein effektives Hilfsangebot!
Nach einem anfänglichen Telefongespräch und der Einordnung Ihrer eventuellen Symptomatik sowie Ihren Erwartungen an unser Gruppenangebot für peripartale psychische Erkrankungen, nehmen wir Sie gerne für unsere nächstmögliche angesetzte Gruppe auf. Da die Gruppenkonstellation fest bestehen bleibt, bieten wir für neue Gruppen immer ein gemeinsames Startdatum an. Der Beginn der Gruppe richtet sich nach den Verfügbarkeiten unserer Therapeutinnen in unserer Privatambulanz.
Die Präventionsmaßnahmen erstreckt sich dann über 8 Wochen mit jeweils einem Termin à 50 Minuten pro Woche. Nach erfolgreicher Beendigung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, da der Kurs bei der Präventionsstelle zertifiziert und anerkannt wurde. Bei weiterer gewünschter Betreuung kann wahlweise eine ambulante Psychotherapie oder die intensivere teilstationäre Behandlung in unserer Tagesklinik in Anspruch genommen werden.
Generell nehmen wir als private Praxis/Klinik für Psychotherapie grundsätzlich Privatpatienten und Beihilfeberechtigte auf. Private Krankenkassen und Beihilfestellen bewilligen demnach in der Regel den Antrag zur Kostenübernahme des Präventionsangebots. Für weitere Informationen bezüglich der Kostenübernahme bei gesetzlichen Krankenkassen, sowie genaue Preise unserer Präventionsgruppe, kontaktieren Sie am besten unser Patientenmanagement, welches Ihnen eine aktuelle Auskunft geben und Sie beraten kann.